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Der Kinderquad – Wirklich alles was du wissen musst

Kinderquad Test

  

Für wen ist dieser Artikel?

  • Für Neulinge oder Besitzer eines Kinderquads
  • Wenn du dich über Kinderquads informieren möchtest
  • Wenn du Hilfe beim Kauf des richtigen Kinderquads benötigst
  • Wenn du einen Test und Vergleich von Kinderquads suchst
  • Wenn du wissen möchtest, wo und wie man den Kinderquad am besten fahren kann

  

Was erfahre ich in diesem Artikel?

  • Was ist ein Kinderquad?
  • Welche Unterschiede und Varianten gibt es bei Kinderquads?
  • Welcher Kinderquad ist für mein Kind am besten geeignet?
  • Was sollte man beim Kauf und bei der Nutzung des Kinderquad beachten?
  • Was macht einen guten Kinderquad aus?
  • Wie sicher ist ein Kinderquad?
  • Welche Modelle gibt es?
  • Wie ist der Kinderquad im Test und Vergleich?
  • Wie und wo fahre ich einen Kinderquad?

 

Der große Spaß für die Kleinen 🙂

  

Direkt zu einem Thema springen:

1. Was ist ein Kinderquad?
2. Begriffe rund um das Kinderquad
3. Welche Unterschiede und Varianten gibt es?
4. Wie sicher ist das jeweilige Kinderquad?
5. Wie alt sollte mein Kinder sein?
6. Wieviel kostet in gutes Kinderquad?
7. Wo darf das Kinderquad gefahren werden?
8. Unsere Kinderquad Empfehlungen
  

1. Was ist ein Kinderquad?

Ein Kinderquad ist eigentlich nichts anderes wie ein ganz normaler Quad für Erwachsene, nur eben kleiner und mit einer speziell für Kinder angepassten Leistung. Quads für Kinder eignen sich nicht nur ideal für den Einstieg in die Welt der Motorfahrzeuge, sondern bringen Kindern vor Allem unglaublich viel Spaß und Spannung im Gelände oder auf der Wiese nebenan.

Vorteile eines Kinderquad vs. normaler Quad

  • Angepasste Leistung
  • Angepasste Größe
  • Einfache Bedienung
  • Günstiger

  

2. Begriffe rund um das Kinderquad

Im Internet kursieren viele Begriffe, welche ein und dasselbe beschreiben. Oft wird neben dem „Kinderquad“ auch von einem „Miniquad“ oder „Pocket Quad“ gesprochen.  Diese Begriffe beschreiben aber nichts anderes, sondern sollen, genauso wie der Ausdruck „Kinderquad“, auf eine kleinere Version des Quad für Erwachsene hinweisen. Viele sprechen auch von einem „Kinder ATV“. ATV steht für „All terrain vehicle“, was zu deutsch soviel wie „Geländefahrzeug“ heißt.

 

Egal wie man den Quad für Kinder auch bezeichnet, grundsätzlich beschreiben alle Begriffe das Gleiche: Ein kleiner, angepasster Quad speziell für Kinder.
  

3. Welche Unterschiede und Varianten gibt es?

Kinderquad ist nicht gleich Kinderquad
Die kleinen Flitzer unterscheiden sich in einigen Eigenschaften. Das kann so etwas offensichtliches wie die Geschwindigkeit des kleinen Quads sein, oder auch weitergehende Fragen wie: Hat der Kinderquad eine Drosselung? Welche Sicherheitsfunktionen bringt der Miniquad mit sich? Die erste Entscheidung ist zum Beispiel, ob man einen Mini Quad mit Elektromotor oder mit Benzinmotor haben möchte. Auf diese Frage gehen wir aber später nochmal speziell ein. Nachfolgend findest du alle Eigenschaften, in denen sich die gängigsten Kinderquads unterscheiden. So bekommst du einen guten Überblick, worauf man grundsätzlich achten sollte.

 

Antriebsart

Benzin

Ein Kinderquad mit Benzinmotor besitzt zumeist entweder einen Motor mit 49ccm oder 125ccm Hubraum. Somit variieren die Leistungen auch von 3 PS bis zu 10 PS oder mehr. Der offensichtliche Vorteil eines Miniquads mit Benzinmotor ist, dass das Fahrzeug nicht erst vor jeder Fahrt geladen werden muss. Dafür sollte man immer für einen ausreichenden Benzinvorrat sorgen, um jeder Zeit fahren zu können. Ein Modell mit Verbrennungsmotor kommt dem Original natürlich am nächsten und versprüht ein Gefühl von Freiheit und Spannung. Wer das echte Quaderlebnis haben möchte, greift definitiv zu einem Modell mit Verbrennungsmotor.
 

49ccm oder 125ccm?

Nun stellt sich noch die Frage, welche Motorgröße wähle ich für den Kinderquad?
Grundsätzlich sind alle Quads, auch die mit 49ccm, dafür geeignet Kinder flott durch die Gegend fahren zu lassen. Die Motorkraft reicht also normalerweise aus. Dennoch bieten Miniquads mit 125ccm den Vorteil weniger Ruß beim Fahren zu produzieren, also weniger zu rauchen. Sie werden zumeist auch angenehmer im Klang beschrieben, als die Modelle mit 49ccm. Generell ist es auch nicht falsch zu sagen, dass Miniquads mit 125ccm Hubraum einfach stabiler und robuster fahren. Wer also bereit ist ein paar Euro mehr auszugeben, sollte definitiv zu einem Modell mit 125ccm greifen. So hat man garantiert lange Spaß am Quad und das Kind wächst nicht so schnell aus dem Kinderquad heraus.
 

Elektro

Ein Kinderquad mit Elektromotor fährt mit einem Akku. So besitzen diese Quads zumeist eine 6 V oder 12 V Batterie. Das heißt aber nicht, dass die Flitzer unbedingt langsamer sein müssen als ihre Verwandten mit Benzinmotor. Ein Kinderquad mit Elektromotor ist leise und produziert keine Abgase. So kann man problemlos in der Nachbarschaft fahren ohne groß Jemanden zu stören. Sie wiegen meist weniger und eignen sich ideal für den Einstieg, da sie einfach im Umgang sind.

Getriebe

Die meisten Kinderquads, vor Allem die Elektromodelle, fahren mit einem Automatik Getriebe. Das hat den Vorteil, dass die Kinder einen leichten Einstieg in die Fahrt mit dem Kinderquad bekommen und schnell Spaß mit dem Quad haben. Es muss lediglich der Gashebel betätigt werden und schon flitzt der Kinder ATV los. Dennoch gibt es auch Modelle mit Gangschaltung oder Halbautomatik. Diese Miniquads sind zwar etwas schwieriger zu bedienen, sind aber für fortgeschrittene Kids durchaus reizvoller.

Geschwindigkeit

Natürlich ist die Geschwindigkeit eines Kinderquad ein wichtiges Kriterium. Kleine Kinder sollten nicht zu schnell starten um das Verletzungsrisiko zu minimieren. Ganz kleine Kinderquads fangen aber schon bei 1-2 km/h an, wohingegen größere Elektro-oder Benzinmodelle auch schon mal auf Geschwindigkeiten von 60 – 70 km/h kommen können. Das heißt aber nicht, dass man sich für ein Extrem entscheiden muss, denn die meisten Kinderquads besitzen Drosseln die es erlauben, die Geschwindigkeit dem Fortschritt des Kindes anzupassen.

Eigengewicht

Das Eigengewicht wird unter anderem von der Motorart beeinflusst. Benziner sind meist schwerer und Benziner mit einem größeren Hubraum noch ein Stück mehr. So liegen Benzinmotor Kinderquads im Schnitt um die 40-60 kg. Elektroquads sind meist leichter und fangen schon ab ein paar kg an. Leichtere Quads sind zwar leichter zu transportieren, dafür sind schwerere Miniquads einfach robuster und stabiler im Gelände. Grundsätzlich steigt das Eigengewicht eines Miniquad mit seiner möglichen Maximalgeschwindigkeit.

Traglast

Die Traglast gibt an, wie schwer das Kind bzw. der Fahrer des kleinen Quads maximal sein darf. Je schwerer der Fahrer, desto langsam wird das Kinderquad entsprechend. Allerdings sind die meisten Quads so ausgelegt, dass sie die Maximalgeschwindigkeit locker noch erreichen. Die Werte variieren zwischen 20 kg und 80kg. Modelle mit Benzin, vor Allem mit 125ccm, sind auch für schwerere Fahrer ausgelegt. Modelle mit Elektromotor haben meist eine geringe Traglast. Am besten ist, wenn man sich hier schon langfristige Gedanken macht, sodass das Kind auch lange Spaß am Fahrzeug hat.

Drossel

Gerade für kleine Kinder ist es sinnvoll, eine Drosselung im Kinderquad einzustellen. Viele Kinderquads haben diese vorinstalliert. So kann man bequem eine Geschwindigkeit einstellen, um dem Kind den Einstieg zu erleichtern und das Kind abzusichern. Fährt der Kinderquad bis zu 60 km/h kann man die Geschwindigkeit anfangs z. B einfach auf 10 km/h drosseln und diese langsam mit dem Fortschritt des Kindes erhöhen. Sobald das Kind im Umgang mit dem Mini Quad sicherer geworden ist, kann man wieder einen Schritt weiter gehen. So lässt sich zum Einen die Sicherheit des Kindes erhöhen und der Spaßfaktor bleibt lange erhalten.

Notausleine und Notausschalter

Manche Kinderquads bringen eine Lotausleine mit. Diese kann man am Kind befestigen. Sollte das Kind stürzen oder absteigen wird der Motor sofort gestoppt. Ein Notausschalter stoppt den Motor ebenfalls direkt und befindet sich an einer einfach erreichbaren Stelle. Manche Kinderquads verfügen sogar über eine Fernbedienung, mit der die Eltern noch mehr Kontrolle über den Kinderquad aus der Ferne bekommen.

  

4. Wie sicher ist das jeweilige Kinderquad?

Wie schon erwähnt, sollte man beim Kauf darauf achten, dass der Miniquad verschiedene Sicherheitsfunktionen mit sich bringt.

Gute Bremsen

Gute Bremsen sind hier Pflicht. So sollte der Kinderquad vorne und hinten mit Scheibenbremsen ausgestattet sein. Zusätzliche Trommelbremsen können zusätzliche Bremskraft bieten, so wird die Bremskraft gleichmäßig verteilt. Die Bremsen müssen für das Kind natürlich einfach erreichbar sein, sodass das Abbremsen des Kinderquads schnell und zu jeder Zeit möglich ist.

Robuste Verarbeitung

Man sollte außerdem auf eine robuste Verarbeitung achten, hier geben Bewertungen anderer Käufe oft Hinweise. Der Fußraum sollte nach Möglichkeit geschlossen und die Verkleidung des Quads stabil sein. Eine breite Karosserie, breite Reifen und eine kontrollierte Lenkung sind Zeichen für ein stabiles Fahrzeug.

Zusätzliche Sicherheit

Funktionen wie eine Notausleine, Reißleinen, Notausschalter oder Fernstopmöglichkeiten bieten zusätzlichen Schutz und geben dem Kind und den Eltern mehr Sicherheit. Nebenbei, ein Kinder sollte bei der Fahrt immer beaufsichtig werden und niemals alleine fahren. Außerdem sind Helm- und Schoner Pflicht und sollten zur Grundausstattung des Kinderquads dazugehören.

  

5. Wie alt sollte mein Kind sein?

Ganz klein oder doch schon etwas größer?

Im Prinzip gibt es Kinderquads für jedes Alter. Manche Miniquads können bereits ab 1 Jahr gefahren werden. Allerdings ist es wichtig, das Kind nicht einfach losfahren zu lassen, sondern das richtige Quad auszusuchen und es langsam daran zu gewöhnen. Das Kind sollte sich auf dem Kinderquad wohl fühlen und sich langsam an eine höhere Geschwindigkeit herantasten. Meist sind Kinder übereifrig und wollen direkt die Grenzen des Flitzers austesten. Eltern sollten hier Vorausdenken und den Quad anfangs drosseln. Grundsätzlich lässt sich aber nicht am Alter festmachen, welches Kinderquad für welches Kind geeignet ist.

Manche Kinder sind schon erfahrener oder der Einstieg fällt ihnen leichter. Man sollte sich aber generell an dem empfohlenen Alter des Herstellers orientieren. Ganz kleine Kinder können problemlos mit einem langsamen Elektroquad fahren, wohingegen sich ältere Kinder ab 5-6 Jahren schon an einen schnelleren Miniquad trauen können.
  

6. Wie viel kostet in gutes Kinderquad?

Sicherheit geht vor

Kleine Modelle fangen schon bei unter 100 Euro an, diese sind aber wirklich nur für ganz kleine Kinder geeignet und bringen eine geringe Leistung mit. Größere Miniquads mit mehr Leistung kosten meist um die 200 – 500 Euro. Modelle mit einem 125ccm Hubraum Verbrennungsmotor sind nochmal etwas teurer. Dennoch lohnt es sich lieber einmal mehr auszugeben, als am Ende nicht ganz zufrieden zu sein. Denn ein Modell mit mehr Leistung bringt dem Kind länger Spaß und ist auch besser verbaut. So ist auch die lange Freude am Quad garantiert und nebenbei, kann man wirklich einen Preis für die Sicherheit seines Kindes festlegen?
  

7. Wo darf das Kinderquad gefahren werden?

Grundsätzlich sind die Kinderquads nicht für den öffentlichen Verkehr zugelassen. Daher sollte man sein Kind weder in der Fußgängerzone noch auf der Straße damit fahren lassen. Bei kleinen Miniquads reicht oft schon ein größerer Garten aus, ansonsten bieten Wiesen einen weitläufigeren Spaß. Generell gilt die Benutzung ist nur auf privatem Gelände erlaubt!
  

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